Die US-Wertpapieraufsicht SEC genehmigt börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETF).
Die US-Wertpapieraufsicht SEC machte den Weg für börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETF) frei, meldet zeit.de. Schon seit dem vergangenen Oktober hätten viele Anleger darauf gewettet, dass die SEC in den USA börsennotierte Fonds zulassen werde, die direkt in Bitcoin investieren. Das könne man am Bitcoin-Kurs ablesen, der seitdem um rund 60 Prozent zugelegt hat.
Viele Experten sähen darin einen Ritterschlag für den Bitcoin. Die Genehmigung habe eine große Signalwirkung erzeugt und werde für den Bitcoin deutlich mehr Professionalisierung schaffen, habe Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance and Management gesagt. „Dies wird aber Monate dauern oder sogar noch länger. Der Bitcoin kommt nun langsam im Mainstream an; er wird hoffähig.“
Mit den neuen Finanzprodukten wird es für Investoren in den USA einfacher, in den Bitcoin zu investieren. Bislang mussten Anleger, die selbst Bitcoin kaufen, sich entweder selbst um die Verwahrung in einer digitalen Brieftasche (Wallet) kümmern. Oder sie mussten Dienstleistern wie Coinbase oder Bitpanda vertrauen, die mit ihren Apps auch Online-Wallets anbieten. Bei den nun zugelassenen ETFs würden Fonds-Anbieter wie Blackrock ihre Bitcoin-Bestände auf eigene Rechnung einkaufen. Die Anleger würden dann nicht die Bitcoins selbst, sondern ein Zertifikat erhalten, das den Anspruch darauf bescheinigt. Dafür würden die Finanzhäuser Gebühren verlangen. Bei Blackrock seien das 0,25 Prozent der Investitionssumme im Jahr.