Business-Ticker : Apple erstmals mehr als fünf Billionen Dollar wert
Die Firmenzentrale von Apple im kalifornischen Cupertino.Picture Alliance
Aktie des iPhone-Herstellers im Aufwind +++ Nach Abhör-Vorwurf: Staatsanwaltschaft sieht Tesla-Beschwerde als unbegründet +++ Varta rückt von Sanierung in Eigenregie ab – Insolvenzverwalter bestellt +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Apple erstmals mehr als fünf Billionen Dollar wert
Apple hat als erst zweites Unternehmen die Marke von fünf Billionen Dollar Börsenwert geknackt. Den Ausschlag gab im US-Handel ein zwischenzeitiges Kursplus von fast zwei Prozent auf das Rekordhoch von 342,89 Dollar pro Aktie. Danach notierte Apple zunächst wieder knapp unter der Fünf-Billionen-Marke — aber immer noch als wertvollstes Unternehmen an der US-Börse vor dem Chipspezialisten Nvidia.
Nvidia war bisher das einzige Unternehmen, das es auf fünf Billionen Dollar Börsenwert gebracht hatte. In der Spitze war der Vorreiter bei KI-Chips Mitte Mai rund 5,7 Billionen Dollar wert. Doch in den vergangenen Wochen sanken die Kurse von KI-Unternehmen nach wieder aufgeflammten Zweifeln an der Nachhaltigkeit des teuren Booms bei der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Die Apple-Aktie war dagegen im Aufwärtstrend.
Swiss Re: Waldbrände dürften Versicherungsnachfrage erhöhen
Die Waldbrände in weiten Teilen Frankreichs und Spaniens dürften dem Rückversicherer Swiss Re zufolge die Nachfrage nach Versicherungen erhöhen. Besonders in Südwesteuropa nähmen Bedingungen zu, die Waldbrände begünstigen, sagte am Dienstag auf Anfrage Balz Grollimund, Leiter für Katastrophenrisiken bei Swiss Re. Die Brände weiteten sich auf Regionen aus, die in der Vergangenheit weniger anfällig gewesen seien. Weltweit seien die versicherten Schäden durch Waldbrände somit seit 1970 real um jährlich rund zwölf Prozent gestiegen und damit schneller als bei jedem anderen großen wetterbedingten Risiko.
Es sei noch zu früh für Schadensschätzungen und Aussagen über mögliche Auswirkungen auf Swiss Re, fügte Grollimund hinzu. Waldbrandschäden in Südeuropa seien in der Regel nicht durch nationale Versicherungspools abgedeckt.
Varta rückt von Sanierung in Eigenregie ab – Insolvenzverwalter bestellt
Beim schwäbischen Batteriehersteller Varta hat künftig der Rechtsanwalt Tobias Wahl als Insolvenzverwalter das Sagen. Das Unternehmen rückte von einer Insolvenz in Eigenregie ab, bei der der Mannheimer Jurist ursprünglich als Sachwalter die Aufsicht über die Sanierung durch den Varta-Vorstand um Michael Ostermann führen sollte.
„Um die Abläufe zu vereinfachen und bürokratische Hürden abzubauen“, sei auch für die Muttergesellschaft Varta AG und die Knopfzellen-Tochter Varta Microbattery ein klassisches Insolvenzverfahren beantragt worden, teilte Varta am Dienstag in Ellwangen mit. Die konzerninternen Verflechtungen seien so groß, dass eine Sanierung durch ein einheitliches Verfahren erleichtert werde. Ostermann hat damit formal kaum mehr etwas zu sagen, soll aber an Bord bleiben. Für zwei andere Varta-Töchter waren ohnehin reguläre Insolvenzverfahren geplant.
Wahl, der für die Mannheimer Kanzlei Anchor Rechtsanwälte arbeitet, hatte als Sachwalter unter anderem an der Sanierung der Billigmodekette Adler gearbeitet und war Insolvenzverwalter beim Buchgroßhändler KNV. „Mein erster Eindruck ist, dass hier trotz aller widrigen Umstände ein sehr motiviertes Team arbeitet“, sagte Wahl. „Unser Ziel bleibt eine langfristige und tragfähige Lösung.“ An einer Zerschlagung von Varta führt aber wohl kein Weg vorbei. Die profitable Haushaltsbatterien-Tochter Varta Consumer Batteries soll aus der Insolvenz herausgehalten werden. Sie soll an die Gläubiger um die Deutsche Bank und mehrere Hedgefonds gehen, an die sie bereits verpfändet war.
Varta hatte am Freitag Insolvenz angemeldet, nachdem die Eigentümer Michael Tojner und Porsche kein frisches Geld mehr nachschießen wollen. Ursachen für die Krise seien „deutlich verschlechterte Marktbedingungen, eine schwächere Nachfrage, negative Währungseffekte sowie zuletzt die Entscheidung eines Ankerkunden, die Zusammenarbeit zu beenden“. Dabei ist Apple gemeint: Der US-Technologieriese bezieht die wiederaufladbaren „CoinPower“-Knopfzellen für seine AirPods-Kopfhörer künftig aus China statt aus dem Varta-Werk im bayerischen Nördlingen, das vor wenigen Jahren massiv erweitert worden war.
Gewerkschaft zieht Antrag gegen ZF-Betriebsratschef zurück
Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) hat ihren Antrag gegen den Betriebsratsvorsitzenden des Autozulieferers ZF in Friedrichshafen, Achim Dietrich, laut Arbeitsgericht zurückgenommen. „Damit hat sich das Verfahren erledigt“, sagte ein Sprecher des Arbeitsgerichts in Ulm. Die CGM wollte demnach erreichen, dass Dietrich sein Amt bis zu einer Entscheidung in einem möglichen Amtsenthebungsverfahren nicht mehr ausüben darf.
Die Gewerkschaft warf Dietrich laut Gericht grobe Pflichtverletzungen vor. Er soll seine Neutralitätspflicht verletzt und Betriebsrat sowie IG Metall zu eng miteinander verzahnt haben. Zudem soll er Betriebsratssprechstunden für Gewerkschaftsarbeit genutzt und bei einer eskalierten Betriebsversammlung im Juli verhindert haben, dass Vertreter des Arbeitgebers zu Wort kamen. Der ZF-Gesamtbetriebsratsvorsitzende hatte die Vorwürfe bestritten.
Nach Angaben des Arbeitsgerichts äußerte die Kammer in der Verhandlung Zweifel daran, dass die Voraussetzungen für eine einstweilige Verfügung vorliegen. Zum einen sei fraglich gewesen, ob die von der CGM erhobenen Vorwürfe schwerwiegende Pflichtverletzungen begründeten. Zum anderen habe das Gericht Zweifel gehabt, ob die Gewerkschaft antragsberechtigt sei. Die Kammer habe den Beteiligten deshalb nahegelegt, den Antrag zurückzunehmen. Dem kam die CGM laut dem Sprecher nach.
Nach Darstellung des Gerichts seien zumindest die ersten beiden Vorwürfe rechtlich schwer zu bewerten gewesen. Zudem sei strittig gewesen, wer die Betriebsversammlung tatsächlich geleitet habe. Der Versammlungsleiter war laut Gesamtbetriebsrat (GBR) nicht Dietrich, sondern sein Stellvertreter. Im Mittelpunkt der Veranstaltung war laut GBR der Konflikt um die Kündigung von übertariflichen Leistungen am Standort Friedrichshafen gestanden. Sie musste unterbrochen werden.
Nach Abhör-Vorwurf: Staatsanwaltschaft sieht Tesla-Beschwerde als unbegründet
Der US-Elektroautobauer Tesla ist mit dem Versuch gescheitert, die Ermittlungen gegen einen Gewerkschaftsvertreter im Streit um den Vorwurf eines unerlaubten Mitschnitts wieder ins Rollen zu bringen. Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg wies eine Beschwerde des Unternehmens zurück, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.
Der Streit zwischen dem Autobauer und der Gewerkschaft war im Rahmen der Betriebsratswahl im Winter eskaliert. Tesla warf einem Gewerkschaftssekretär der IG Metall vor, er habe mit seinem Laptop heimlich und unerlaubt die Betriebsratssitzung am 10. Februar in dem Werk aufgenommen, und erstattete Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz ein.
Nach Auswertung eines Laptops ergaben sich laut Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) bei den Ermittlungen des Landeskriminalamts keine Anhaltspunkte für aufgezeichnete oder gespeicherte Aufnahmen. Damit konnte der Vorwurf von Tesla nach Ansicht der Ermittler nicht belegt werden. Das Unternehmen wollte erreichen, dass die Ermittlungen weitergehen. Tesla legte Beschwerde ein. Die Anwälte warfen der Staatsanwaltschaft vor, sie habe den Fall nicht ausreichend aufgeklärt, schrieb das „Handelsblatt“.
„Die Beschwerde ist als unbegründet verworfen worden, weil nach dem entsprechenden Gutachten des Landeskriminalamts Brandenburg das in Rede stehende Notebook keine gespeicherten Daten der behaupteten Art enthält“, teilte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft der dpa mit. Zugleich seien „keine sonstigen Hinweise für entsprechende Aufnahmen oder eingeschaltete Mikrofone festzustellen“ gewesen.
Stellantis verkauft Carsharing-Anbieter
Der Autohersteller Stellantis verkauft seinen Carsharing-Anbieter Free2move, der auch in einigen deutschen Großstädten tätig ist. Käufer ist der Finanzinvestor Mutares mit Sitz in München, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.
Die Opel-Muttergesellschaft Stellantis, zu der auch Marken wie Chrysler, Citroën, Peugeot und Fiat gehören, will sich in der aktuellen Autokrise auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. In der Bilanz für 2025 hatte der Konzern eine außerordentliche Abschreibung auf das Free2move-Geschäft von 164 Millionen Euro vorgenommen. Das Carsharing-Unternehmen ist in 14 Städten in Europa und den USA tätig, darunter Berlin, Hamburg, München und Köln. Mutares will nach eigenen Angaben nun das Management der internationalen Flotte „neu ausrichten“ und stärker auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen. Die neuen Eigentümer sprechen von größerer Agilität, gezielten Investitionen und mehr operativer Flexibilität unter ihrem Dach.
Free2move geht auf die französische Carsharing-Gesellschaft von Peugeot-Citroën zurück, die 2016 gegründet wurde. Vor vier Jahren hatte Free2move den deutschen Rivalen Share Now von Mercedes und BMW übernommen. Der Abschluss der Transaktion soll bis Ende 2026 erfolgen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
Renk verschafft sich Spielraum über eine Milliarde Euro
Der Augsburger Panzergetriebehersteller Renk hat seine Finanzierung neu strukturiert. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden die bisherigen Konsortialkredite vollständig durch ein neues syndiziertes, unbesichertes Kreditpaket in Höhe von 1,05 Milliarden Euro abgelöst. Damit verfüge Renk über die finanzielle Grundlage, die Wachstumsziele bis zum Jahr 2030 organisch sowie durch gezielte Akquisitionen konsequent umzusetzen, ließ sich die im Vorstand für Finanzen zuständige Anja Mänz-Siebje in der Pressemitteilung zitieren.
Bis 2030 strebt der Vorstand um den Vorsitzenden Alexander Sagel einen Umsatz von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro an. In diesem Jahr soll das Geschäftsvolumen bei mehr als 1,5 Milliarden Euro liegen.
Bis 2030 strebt der Vorstand um den Vorsitzenden Alexander Sagel einen Umsatz von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro an. In diesem Jahr soll das Geschäftsvolumen bei mehr als 1,5 Milliarden Euro liegen.
Renk profitiert sehr stark von der Rüstungsnachfrage. Ende März lag der Auftragsbestand mit sieben Milliarden Euro auf Rekordhoch. Im Jahr 2020 lag der Umsatz noch bei 550 Millionen Euro. Derzeit entfallen rund drei Viertel des Umsatzes auf das Rüstungsgeschäft. Bis 2030 soll der Anteil auf 90 Prozent steigen.
„Der erfolgreiche Abschluss dieser Refinanzierung ist ein klares Signal des Kapitalmarkts, der die strategische Stärke und den dynamischen Wachstumskurs von Renk anerkennt", erklärte März-Siebje. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Finanzierung sei der Wegfall des bislang bestehenden Besicherungskonzepts.
Damit gewinnt Renk nach eigenen Angaben zusätzliche unternehmerische Handlungsfreiheit und kann strategische Entscheidungen künftig schneller und unabhängiger von Fremdkapitalgebern treffen.
Die Refinanzierung sei auf großes Interesse am Finanzmarkt gestoßen und von allen beteiligten Banken vollumfänglich unterstützt worden. Insgesamt hätten die Kreditzusagen des internationalen Bankenkonsortiums deutlich über dem tatsächlich benötigten Volumen gelegen. In den vergangenen vier Wochen konnte der Aktienkurs mit einem Plus von zehn Prozent wieder etwas Boden gutmachen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Kurs noch immer 30 Prozent im Minus
„Der erfolgreiche Abschluss dieser Refinanzierung ist ein klares Signal des Kapitalmarkts, der die strategische Stärke und den dynamischen Wachstumskurs von Renk anerkennt", erklärte März-Siebje. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Finanzierung sei der Wegfall des bislang bestehenden Besicherungskonzepts.
Damit gewinnt Renk nach eigenen Angaben zusätzliche unternehmerische Handlungsfreiheit und kann strategische Entscheidungen künftig schneller und unabhängiger von Fremdkapitalgebern treffen.
Die Refinanzierung sei auf großes Interesse am Finanzmarkt gestoßen und von allen beteiligten Banken vollumfänglich unterstützt worden. Insgesamt hätten die Kreditzusagen des internationalen Bankenkonsortiums deutlich über dem tatsächlich benötigten Volumen gelegen. In den vergangenen vier Wochen konnte der Aktienkurs mit einem Plus von zehn Prozent wieder etwas Boden gutmachen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Kurs noch immer 30 Prozent im Minus
Mercedes will Geschäft mit Militär-Autos intensivieren
Der Gewinn der Mercedes-Gruppe ist im zweiten Quartal um mehr als 13 Prozent gestiegen. Von April bis Juni kletterte das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 957 Millionen Euro auf rund 1,09 Milliarden Euro, wie der Stuttgarter Autobauer laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Zuletzt habe der Dax-Konzern vor drei Jahren, im zweiten Quartal 2023, das Konzernergebnis im Vorjahresvergleich gesteigert.
Schlechter als für den Gesamtkonzern sieht es für das Kerngeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars aus. Dieses hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft und 26 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Absatz ging um knapp acht Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit. Demnach konnten Steigerungen der Verkaufszahlen in Europa und den USA einen Einbruch in China um 30 Prozent nicht ausgleichen.
Schlechter als für den Gesamtkonzern sieht es für das Kerngeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars aus. Dieses hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft und 26 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Absatz ging um knapp acht Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit. Demnach konnten Steigerungen der Verkaufszahlen in Europa und den USA einen Einbruch in China um 30 Prozent nicht ausgleichen.
Mercedes-Chef Ola Källenius sieht den Autohersteller trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds auf Kurs. Er spricht in einer Pressemitteilung des Konzerns von einer beschleunigten Modelloffensive. Der Absatz von elektrischen Mercedes-Pkw ist laut Källenius um mehr als 50 Prozent gestiegen, der Auftragseingang in Europa habe sich im zweiten Quartal mehr als verdoppelt.
Mercedes-Benz plant, die Aktivitäten im Sicherheits- und Verteidigungssektor weiter zu intensivieren. Damit will das Unternehmen seiner Verantwortung in einem veränderten Sicherheitsumfeld Rechnung tragen. Mercedes stelle zuverlässige Basisfahrzeuge und Fahrgestelle für spezifische Einsatzanforderungen bereit. Dahinter stecken laut Pressemitteilung 45 Jahre Erfahrung mit modifizierbaren Fahrzeugen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungsanwendungen, darunter Mercedes-Benz G-Klasse, Sprinter und Vito.
Als ersten Schritt habe Mercedes-Benz eine Absichtserklärung mit dem Münchner Unternehmen Tytan unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit bei fahrzeugbasierten Verteidigungsanwendungen zu prüfen. Dazu zählen ein auf der G-Klasse basierendes System für Drohnenabwehr sowie mobile Drohnenträger und Kommandoeinheiten auf Sprinter-Basis.
Mercedes-Benz plant, die Aktivitäten im Sicherheits- und Verteidigungssektor weiter zu intensivieren. Damit will das Unternehmen seiner Verantwortung in einem veränderten Sicherheitsumfeld Rechnung tragen. Mercedes stelle zuverlässige Basisfahrzeuge und Fahrgestelle für spezifische Einsatzanforderungen bereit. Dahinter stecken laut Pressemitteilung 45 Jahre Erfahrung mit modifizierbaren Fahrzeugen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungsanwendungen, darunter Mercedes-Benz G-Klasse, Sprinter und Vito.
Als ersten Schritt habe Mercedes-Benz eine Absichtserklärung mit dem Münchner Unternehmen Tytan unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit bei fahrzeugbasierten Verteidigungsanwendungen zu prüfen. Dazu zählen ein auf der G-Klasse basierendes System für Drohnenabwehr sowie mobile Drohnenträger und Kommandoeinheiten auf Sprinter-Basis.
Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten
Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.
Es handelt sich um den zweiten bekannten Fall im Zusammenhang mit dem Dieselgate-Skandal in Frankreich, wo die französischen Untersuchungsrichter bereits ein Verfahren gegen den deutschen Autohersteller Volkswagen anordneten. Ein Untersuchungsrichter prüft derzeit noch einen ähnlichen Antrag der Staatsanwaltschaft, auch einen Prozess gegen Peugeot-Citroën und Fiat Chrysler — inzwischen zusammengeschlossen zum Stellantis-Konzern — einzuleiten.
Der Dieselskandal war im September 2015 bekannt geworden. Volkswagen räumte damals ein, bei den Dieselmotoren von elf Millionen Autos der Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda eine Software verbaut zu haben, die den Ausstoß von Stickoxid zwar auf dem Prüfstand senkte, nicht aber im Straßenverkehr.
Es handelt sich um den zweiten bekannten Fall im Zusammenhang mit dem Dieselgate-Skandal in Frankreich, wo die französischen Untersuchungsrichter bereits ein Verfahren gegen den deutschen Autohersteller Volkswagen anordneten. Ein Untersuchungsrichter prüft derzeit noch einen ähnlichen Antrag der Staatsanwaltschaft, auch einen Prozess gegen Peugeot-Citroën und Fiat Chrysler — inzwischen zusammengeschlossen zum Stellantis-Konzern — einzuleiten.
Der Dieselskandal war im September 2015 bekannt geworden. Volkswagen räumte damals ein, bei den Dieselmotoren von elf Millionen Autos der Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda eine Software verbaut zu haben, die den Ausstoß von Stickoxid zwar auf dem Prüfstand senkte, nicht aber im Straßenverkehr.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren zwischen 2009 und 2017 verkaufte Renault-Autos mit ebensolchen Vorrichtungen ausgestattet. Diese trügen zu einer höheren Luftverschmutzung durch Stickoxide bei, die im Verdacht stehen, „die Entstehung von Atemwegserkrankungen beim Menschen zu begünstigen“, hieß es in den von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Unterlagen.
Der Skandal hatte damals die weltweite Autoindustrie erschüttert. In zahlreichen Ländern wurden rechtliche Schritte eingeleitet, darunter in Großbritannien, Frankreich, Südkorea und den USA. Volkswagen zahlte insgesamt im Zuge des Skandals mehr als 32 Milliarden Euro an Strafen und Entschädigungen, insbesondere in den USA.
In Großbritannien hatte die Justiz kürzlich in einem Prozess gegen eine Reihe von Autobauern im Zusammenhang mit dem Dieselgate-Skandal größtenteils zugunsten der Unternehmen entschieden. Angeklagt waren Mercedes, Ford, Peugeot-Citroën, Renault und Nissan.
Darauf verwies Renault nun auch bei dem anstehenden Verfahren in Frankreich. Das Unternehmen bestritt „nachdrücklich, sich eines Fehlverhaltens schuldig gemacht zu haben“.
Der Skandal hatte damals die weltweite Autoindustrie erschüttert. In zahlreichen Ländern wurden rechtliche Schritte eingeleitet, darunter in Großbritannien, Frankreich, Südkorea und den USA. Volkswagen zahlte insgesamt im Zuge des Skandals mehr als 32 Milliarden Euro an Strafen und Entschädigungen, insbesondere in den USA.
In Großbritannien hatte die Justiz kürzlich in einem Prozess gegen eine Reihe von Autobauern im Zusammenhang mit dem Dieselgate-Skandal größtenteils zugunsten der Unternehmen entschieden. Angeklagt waren Mercedes, Ford, Peugeot-Citroën, Renault und Nissan.
Darauf verwies Renault nun auch bei dem anstehenden Verfahren in Frankreich. Das Unternehmen bestritt „nachdrücklich, sich eines Fehlverhaltens schuldig gemacht zu haben“.
Urlauber ändern Buchungsverhalten wegen Bränden nicht
Die verheerenden Waldbrände in Frankreich und Spanien führen der deutschen Reisebranche zufolge bisher nicht zu Umbuchungen in großem Stil. „Wir sehen aktuell keine Änderung des Buchungsverhaltens“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbandes (DRV) am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Die in diesem Sommer beliebtesten Flug-Pauschalreiseziele seien die Türkei, Spanien und Griechenland. „Darüber hinaus erfreuen sich auch in diesem Jahr wieder Kreuzfahrten einer besonderen Beliebtheit“, sagte die Sprecherin.
Audi kappt Prognose – Finanzchef pocht auf Einsparungen
Der Ingolstädter Autobauer Audi kappt nach dem schwächsten ersten Halbjahr seit 2021 seine Prognose. Für das Gesamtjahr sagte die Volkswagen-Tochter am Montag nur noch Erlöse von 58 bis 63 Milliarden Euro voraus, das sind fünf Milliarden Euro weniger als noch im April prognostiziert. Auch die Rendite dürfte mit fünf bis sieben Prozent um einen Prozentpunkt niedriger ausfallen als bislang angenommen. Derzeit ist Audi von dieser Rendite aber noch weit entfernt: Im ersten Halbjahr lag sie lediglich bei 3,8 Prozent.
Finanzchef Jürgen Rittersberger sagte, die bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen zeigten zwar Wirkung, reichten aber nicht aus. „Wir müssen in dem Umfeld, in dem wir uns bewegen, wettbewerbsfähiger und effizienter werden, an den Kostenstrukturen arbeiten und Entscheidungsprozesse schneller hinbekommen“, sagte er. Dabei werde es kein Gegeneinander der beiden Standorte Neckarsulm und Ingolstadt geben. „Wir haben Möglichkeiten, an beiden Standorten die Effizienz zu steigern“, sagte Rittersberger. „Wenn alle mithelfen, können wir eine Zukunft für Neckarsulm organisieren.“
VW-Konzernchef Oliver Blume hatte zuletzt in einem intern veröffentlichten Interview gesagt, dass in Europa Überkapazitäten von 500.000 Fahrzeugen abgebaut werden müssten. Bislang könne in den 2030er Jahren keine Werksbelegung für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm bestätigt werden. Derzeit können in Neckarsulm jährlich 225.000 Fahrzeuge gebaut werden, das sind rund 75.000 weniger als noch vor wenigen Jahren. An dem Standort laufen derzeit ausschließlich Verbrennerfahrzeuge vom Band. Laut Rittersberger ist bereits beschlossen, die Nachtschicht in dem Werk zu streichen. „Wir sind kontinuierlich dabei, die Kapazitäten auf die Marktlage anzupassen.“
Audi leidet unter der Marktflaute in China und unter den Zöllen von US-Präsident Donald Trump. Mit 29,2 Milliarden Euro erwirtschaftete der Autobauer mit den vier Ringen als Logo im ersten Halbjahr so wenig Umsatz wie in der Corona-Krise 2021 nicht mehr, der Gewinn lag mit 1,1 Milliarden Euro unter dem Strich um 220 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.
Finanzchef Jürgen Rittersberger sagte, die bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen zeigten zwar Wirkung, reichten aber nicht aus. „Wir müssen in dem Umfeld, in dem wir uns bewegen, wettbewerbsfähiger und effizienter werden, an den Kostenstrukturen arbeiten und Entscheidungsprozesse schneller hinbekommen“, sagte er. Dabei werde es kein Gegeneinander der beiden Standorte Neckarsulm und Ingolstadt geben. „Wir haben Möglichkeiten, an beiden Standorten die Effizienz zu steigern“, sagte Rittersberger. „Wenn alle mithelfen, können wir eine Zukunft für Neckarsulm organisieren.“
VW-Konzernchef Oliver Blume hatte zuletzt in einem intern veröffentlichten Interview gesagt, dass in Europa Überkapazitäten von 500.000 Fahrzeugen abgebaut werden müssten. Bislang könne in den 2030er Jahren keine Werksbelegung für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm bestätigt werden. Derzeit können in Neckarsulm jährlich 225.000 Fahrzeuge gebaut werden, das sind rund 75.000 weniger als noch vor wenigen Jahren. An dem Standort laufen derzeit ausschließlich Verbrennerfahrzeuge vom Band. Laut Rittersberger ist bereits beschlossen, die Nachtschicht in dem Werk zu streichen. „Wir sind kontinuierlich dabei, die Kapazitäten auf die Marktlage anzupassen.“
Audi leidet unter der Marktflaute in China und unter den Zöllen von US-Präsident Donald Trump. Mit 29,2 Milliarden Euro erwirtschaftete der Autobauer mit den vier Ringen als Logo im ersten Halbjahr so wenig Umsatz wie in der Corona-Krise 2021 nicht mehr, der Gewinn lag mit 1,1 Milliarden Euro unter dem Strich um 220 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.
Open AI-Chef Altman: Wir befinden uns in der Singularität
Sam Altman, der Vorstandsvorsitzende des amerikanischen KI-Unternehmens Open AI, glaubt, dass die Menschheit nun einen Punkt erreicht hat, der bislang vor allem Thema in Science-Fiction-Romanen gewesen ist. „Wir sind jetzt in der Singularität, das ist der Moment“, sagte er im Relentless-Podcast mit dem Investor Tilo Morse. Vor zehn Jahren noch sei dies ein „weit entfernter Traum" gewesen, „bestenfalls“. Doch die Technologie habe sich schneller weiterentwickelt und nun dieses Niveau erreicht.
Unter Singularität diskutieren Informatiker einen Moment, ab dem sich technischer Fortschritt quasi aus sich selbst heraus extrem beschleunigt, Technologie für den Menschen zumindest vorübergehend weniger befreifbar wird und darum einen enormen Veränderungsdruck auslöst – technisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch. Innerhalb der KI ist damit mitunter auch die Situation gemeint, in der Computer so etwas wie eine allgemeine Superintelligenz erreicht haben, das menschliche Gehirn also in seiner Breite zu überflügeln beginnen. Die Ansichten, ob die derzeit existierenden großen KI-Basismodelle der richtige Weg dorthin sind, gehen freilich auseinander. Mitarbeiter vor allem in den führenden Unternehmen, gehen häufig davon aus, Wissenschaftler an Universitäten sind meist etwas zurückhaltender.
Der Begriff der Singularität wird mehreren Vordenkern zugeschrieben. Der Mathematiker und Computerfachmann John von Neumann soll ihn ähnlich in den fünfziger Jahren gegenüber dem Informatiker Stanislaw Ulam erwähnt haben. Der britische Statistiker I. J. Good schreibt in den sechziger Jahren von einer „ultraintelligenten Maschine“, die möglicherweise bessere Maschinen bauen können und sagte ab diesem Zeitpunkt eine „Intelligenzexplosion" voraus. Science-Fiction-Autor und Mathematiker Vernor Vinge verwendete ihn in den achtziger und neunziger Jahren.
Open AI wiederum fokussiert sich wie andere führende KI-Unternehmen seit einiger Zeit darauf, allgemein kompetentere KI-Agenten zu konstruieren. Altman, aber beispielsweise auch der Meta-Gründer Mark Zuckerberg haben mehrmals öffentlich darüber gesprochen, dass sie nun künstliche Superintelligenz erschaffen wollen. Gegenwärtig muss sich Open AI vor allem mit dem Skandal um die aus einem unternehmensinternen Test ausgebrochenen KI befassen, die hernach die Plattform Hugging Face angegriffen hat.
Open AI wiederum fokussiert sich wie andere führende KI-Unternehmen seit einiger Zeit darauf, allgemein kompetentere KI-Agenten zu konstruieren. Altman, aber beispielsweise auch der Meta-Gründer Mark Zuckerberg haben mehrmals öffentlich darüber gesprochen, dass sie nun künstliche Superintelligenz erschaffen wollen. Gegenwärtig muss sich Open AI vor allem mit dem Skandal um die aus einem unternehmensinternen Test ausgebrochenen KI befassen, die hernach die Plattform Hugging Face angegriffen hat.
Erwartungen der Unternehmen verbessern sich
Die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli aufgehellt. Der vom Ifo-Institut im München ermittelte Geschäftsklimaindex stieg auf über 86 Punkte und damit etwas stärker als erwartet. Grund dafür sind bessere Erwartungen für die künftige Entwicklung der Geschäfte. Ihre aktuelle Lage schätzen die Unternehmen dagegen schlechter ein. Grund dafür ist der Krieg zwischen den USA und Iran. Dieser hat zu steigenden Ölpreisen und Einschränkungen für den Schiffsverkehr geführt.
Langfristig kämpft die deutsche Wirtschaft mit strukturellen Krisen und sinkenden Investitionen. Beispiel dafür ist die Autobranche als einstiger Exportgarant. Sie streicht nun Stellen und diskutiert über die Schließung von Fabriken.
Der Volkswirt Marc Schattenberg von der Deutschen Bank sieht die Ifo-Daten als positives Signal für den Start der deutschen Wirtschaft in das dritte Quartal und erwartet für das Gesamtjahr ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent.
„Das Ifo-Geschäftsklima überrascht im Juli positiv und steigt auf den höchsten Stand seit Februar“, sagt Schattenberg. Vor allem die jüngsten Reformbeschlüsse der Bundesregierung dürften den Optimismus vieler Unternehmen gestärkt haben. Ein Wermutstropfen sei die leichte Eintrübung in der Lagebeurteilung. Die jüngste Eskalation im Persischen Golf und der damit verbundene abermalige Anstieg der Öl- und Gaspreise dürften hier laut Schattenberg belastet haben und auch für die nächsten Monate ein Risiko bleiben.
Langfristig kämpft die deutsche Wirtschaft mit strukturellen Krisen und sinkenden Investitionen. Beispiel dafür ist die Autobranche als einstiger Exportgarant. Sie streicht nun Stellen und diskutiert über die Schließung von Fabriken.
Der Volkswirt Marc Schattenberg von der Deutschen Bank sieht die Ifo-Daten als positives Signal für den Start der deutschen Wirtschaft in das dritte Quartal und erwartet für das Gesamtjahr ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent.
„Das Ifo-Geschäftsklima überrascht im Juli positiv und steigt auf den höchsten Stand seit Februar“, sagt Schattenberg. Vor allem die jüngsten Reformbeschlüsse der Bundesregierung dürften den Optimismus vieler Unternehmen gestärkt haben. Ein Wermutstropfen sei die leichte Eintrübung in der Lagebeurteilung. Die jüngste Eskalation im Persischen Golf und der damit verbundene abermalige Anstieg der Öl- und Gaspreise dürften hier laut Schattenberg belastet haben und auch für die nächsten Monate ein Risiko bleiben.
Nvidia bereitet wohl eine 250-Milliarden-Bürgschaft für OpenAI vor
Der amerikanische Chipkonzern Nvidia verhandelt offenbar über eine Finanzierungsgarantie von rund 250 Milliarden Dollar für den ChatGPT-Entwickler OpenAI. Die Garantie solle OpenAI das Leasing eines riesigen Rechenzentrums ermöglichen, berichten das „Wall Street Journal" und der Finanzdienst Bloomberg und berufen sich auf Insider. Das von der Softbank-Tochtergesellschaft entwickelte Zehn-Gigawatt-Projekt soll im Süden des US-Bundesstaates Ohio entstehen.
Für OpenAI wäre ein solcher Deal der erste Schritt zur Kontrolle der eigenen Infrastruktur, anstatt diese von Microsoft, Amazon und Oracle zu mieten. Nvidia wiederum würde sich damit auf Jahre hinaus die Nachfrage nach seinen Chips sichern. Die Gesamtkosten des Projekts werden dem Bericht zufolge auf mehr als 500 Milliarden Dollar geschätzt.
Die 250-Milliarden-Dollar-Garantie decke die Pacht für das Rechenzentrum und die Fremdfinanzierung ab, nicht jedoch die Nvidia-Chips. Der Chipkonzern erwäge zudem eine Finanzierung von Chip-Käufen durch OpenAI im Wert von bis zu 350 Milliarden Dollar, hieß es weiter. Die erste Phase des Projekts soll 2028 fertiggestellt sein. Den Berichten zufolge haben auch die KI-Firma Anthropic sowie Microsoft und Google Interesse an dem Projekt bekundet. Nvidia, OpenAI und das US-Handelsministerium reagierten demnach zunächst nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.
US-Abgeordnete verlangen „Kill Switch" für KI-Modelle
Politiker beider Parteien in Washington verlangen nach der außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz von Open AI, dass die Regierung mächtige KI-Systeme abschalten kann, wenn sie gefährlich werden. Der demokratische Kongressabgeordnete Ted Lieu und der republikanische Kongressabgeordnete Nathaniel Moran haben einen Gesetzentwurf mit dem Titel „AI Kill Switch Act“ eingebracht.
Zuvor hatte der KI-Anbieter Open AI eingestanden, dass seine Technologie auf „beispiellose“ Weise außer Kontrolle geraten sei und infolgedessen die Technologie-Plattform Hugging Face angegriffen habe. Der Kongressabgeordnete Lieu sagte einem Bericht der BBC zufolge, es sei „unabdingbar“, dass KI-Systeme über einen „Kill-Switch" verfügten „und dass die Bundesregierung die klare Befugnis und ein klares Verfahren habe, um außer Kontrolle geratene KI-Modelle abzuschalten“.
Zuvor hatte der KI-Anbieter Open AI eingestanden, dass seine Technologie auf „beispiellose“ Weise außer Kontrolle geraten sei und infolgedessen die Technologie-Plattform Hugging Face angegriffen habe. Der Kongressabgeordnete Lieu sagte einem Bericht der BBC zufolge, es sei „unabdingbar“, dass KI-Systeme über einen „Kill-Switch" verfügten „und dass die Bundesregierung die klare Befugnis und ein klares Verfahren habe, um außer Kontrolle geratene KI-Modelle abzuschalten“.
„KI wird sich weiterentwickeln, und das sollte sie auch“, fügte Moran hinzu. „Verantwortungsvoller Umgang bedeutet, sicherzustellen, dass Menschen die Fähigkeit behalten, die von uns entwickelte Technologie zu kontrollieren.“ Der „Kill Switch Act“ sieht vor, dem Ministerium für Innere Sicherheit die Befugnis zu erteilen, ein privates Unternehmen anzuweisen, ein KI-Modell oder -Tool abzuschalten, und dass die Unternehmen, die solche KI-Technologie entwickeln, „die technische Fähigkeit zur Drosselung, Aussetzung oder Abschaltung“ aufrechterhalten müssen.